Lesung zum Tag der Bücherverbrennung
Kultur / Ausflüge
13.05.2022 iCal
19:00

Es ist das Ende der Gedankenfreiheit: Am 10. Mai 1933 landen in Berlin Tausende Bücher im Feuer.
Darunter die Erzählungen Tucholskys, die Romane von Döblin, Brechts Gedichte und Freuds Schrif-
ten. Heinrich Heine: „Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.“
Wenige Monate nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten, kam es in fast allen größeren
Städten Deutschlands zu organisierten und meist systematisch vorbereiteten Bücherverbrennungen.
Doch anders als viele Menschen denken, wurden sie nicht von der NSDAP oder einem Ministerium
organisiert, sondern von der Deutschen Studentenschaft, die sich, so vermuten Wissenschaftler, da-
mit den Nationalsozialisten andienen wollte.
Wir erinnern uns der ‚Verbrannten Dichter‘. Sucht Euch aus dem Repertoire der damals Geächteten die
Geschichte, das Gedicht, den Auszug aus einem Roman, einem Theaterstück aus, das Euch am besten
gefällt und tragt es gemeinsam mit denen vor, die sich ebenfalls ihr Lieblingsstück ausgesucht haben.

Beginn/Ort: 19.00 Uhr, Naturfreundehaus Heidehäuschen
Anmeldung und Info: werner.wahler@naturfreunde-in-wiesbaden.de, 06122/6727