CORONA-Pause

Die Kindergruppe pausiert, wenn

  • die 7-Tage-Inzidenz für Wiesbaden am Montag vor einem geplanten Termin 50 (oder mehr) beträgt
  • eine sonstige allgemeine Regelung die Durchführung entsprechender Veranstaltungen untersagt (z.B. Versammlungsbeschränkungen od. Wellenbrecher-Lockdown im Nov'20)

Wir hoffen auf entspanntere Zeiten & freuen uns auf das Wiedersehen mit Euch am Heidehäuschen!
Herzliche Grüße, Pia + Thorsten


Beim Rhein CleanUp am 12.9.2020

beteiligen wir uns wieder in Kooperation mit dem Wassersportverein Schierstein → Rhine River Cleanup


Unsere Kindergruppe startet wieder

ab 26.08. → … Kindergruppe der NaturFreunde.


Café Heide startet wieder

Termine und Infos → Wiederaufnahme Café Heide


Rückblick auf die Mosel Kanutour

Hier geht´s zum Pressebericht.


Senioren-Veranstaltungen der NaturFreunde in Wiesbaden
(nicht nur für Senioren)

Liebe NaturFreundinnen, liebe NaturFreunde,
die Corona-Pandemie hat uns einen dicken Strich durch unser Programm gemacht. Nicht nur die gesetzlichen Vorgaben sondern insbesondere der Schutz unserer Mitglieder vor einer möglichen Ansteckung hatten uns veranlasst, viele Veranstaltungen abzusagen.
Nachdem die Zahl der Neuinfektionen stetig gesunken ist und die Beschränkungen gelockert wurden, wollen wir mit unserem Programm im Juli wieder starten. Dies ist allerdings nur unter Beachtung von Abstands- und Hygienereglungen möglich. Ausserdem bitten wir um Verständnis, wenn es wegen der besonderen Umstände bei Wanderungen und Spaziergängen nicht immer eine Schlussrast geben kann.
Damit wir auch in den nächsten Wochen und Monaten die Pandemie gut überstehen, müssen wir einige Regeln festlegen um deren Einhaltung wir unsere Teilnehmer bitten. 

  • Die Zahl der Teilnehmer ist je nach Veranstaltung begrenzt.
  • Jeder Teilnehmer muss
    • sich bei dem genannten verantwortlichen Leiter der Veranstaltung verbindlich anmelden
    • sich in einer Anwesenheitsliste mit seinen Kontaktdaten eintragen
    • wenn der geforderte Abstand nicht eigehalten werden kann, einen Mund- und Nasenschutz tragen
    • Beim Besuch des Heidehäuschens denkt bitte daran, dass der ASB mit Rettungsfahrzeugen den Parkplatz belegt. Bitte versperrt den Fahrzeugen nicht die Ausfahrt.


Langsam geht es wieder los

Erste Veranstaltungen finden wieder statt. So nach und nach werden nachfolgend die Veranstaltungen gelistet, die unter Einhaltung der aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln wieder stattfinden können. Für ALLE Veranstaltungen gilt: Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung mit Name, Adresse und Telefonnummer. Für einige Veranstaltungen wird es Einschränkungen geben.

  • Vorstandssitzungen (im Saal, draußen)
  • Yoga (im Saal)
  • Boule (draußen)
  • Singen (draußen)
  • Walk & Talk (draußen)
  • Sit & Talk (im Saal)
  • Sitzungen Hausteam und sonstige organisatorischen Treffen (im Saal, draußen)
  • Arbeitstage
  • Natursport
    • After Work Paddeln
    • After Work Klettern

Voraussetzung für jede Veranstaltung ist die Einhaltung des Hygienekonzepts bzw. die schriftliche Einwilligung unserer Gäste, dieses einzuhalten. Das Hygienekonzept beinhaltet verschiedene Module. Anmeldung ist in jedem Fall Pflicht, auch wird für jeden Raum die maximale Anzahl von Personen festgelegt, die sich gleichzeitig im Raum aufhalten darf. Für den Saal ist ein Bestuhlungsplan ausgearbeitet worden.

Absagen:

  • Großveranstaltungen sind bis Ende August nicht möglich, private Vergaben nur sehr begrenzt.
  • Der Übernachtungsbereich bleibt bis mind. Ende des Jahres geschlossen (Nutzung derzeit durch den ASB als dezentrale Rettungswache)

Für die 2. Jahreshälfte wird es kein gedrucktes Programm geben – über Veranstaltungen, die stattfinden, informieren wir über die Homepage und Kurzmitteilung per eMail!


Wichtiger Hinweis

Der Vorstand hat am 13.03. folgenden Beschluss gefasst:
 Die für den 27. März 2020 anberaumte JHV der Naturfreunde in Wiesbaden wird abgesagt und auf einen späteren Zeitpunkt im Laufe des Jahres 2020 verschoben.

Begründung:
Aufgrund der Corona-Krise werden im ganzen Land Veranstaltungen abgesagt, um das Ansteigen der Infektionsrate zu verlangsamen.
 
Insbesondere vor dem Hintergrund, dass eine beträchtliche Anzahl der Mitglieder 60 Jahre oder älter ist, stellt die Verschiebung der JHV auf einen späteren Zeitpunkt die einzig verantwortungsvolle Handlungsoption dar.
 
Nach Rücksprache mit dem Landesverband sind vereinsrechtlich keine Komplikationen zu erwarten – der amtierende Vorstand bleibt im Amt bis eine Jahreshauptversammlung unter weniger riskanten Bedingungen für Mitglieder und deren Angehörige stattfinden kann. 

Alle Buchungen in diesem Zeitraum werden storniert und die Gäste entsprechend informiert.

Falls Ihr euch über Rettungswagen am Heidehäuschen wundert: seit 1. April haben wir das Heidehäuschen dem ASB als dezentrale Rettungswache zur Verfügung gestellt.


Back to the roots,

… oder wie einst die alten Kanusport-Pioniere mit Faltbooten durchs Mittelrheintal fuhren.

Ein Erlebnisbericht der Paddelgruppe der Naturfreunde in Wiesbaden


Das Natursportprogramm der NaturFreunde in Wiesbaden geht in die nächste Runde

Wir wollen schrittweise neue Angebote schaffen, um den Verein für eine möglichst breite Bevölkerungsschicht attraktiv zu machen..
 
Nachdem im vergangenen Jahr das Natursportprogramm intensiviert wurde, können wir 2019 wieder tolle Angebote anbieten:

Schnupper- und After-Work-Klettern
Klettern3 Klettern1

Termine: jeden 2. und 4. Montag ab 19:00 Uhr
Weitere Infos findet ihr im Programm.

Weitere Informationen zum Natursportprogramm bei Andreas Fröb Tel.: 0 175 - 560 53 82
eMail: sa5sn5sd5sr5se5sa5ss5s.5sf5sr5so5se5sb5sØ5sn5sa5st5su5sr5sf5sr5se5su5sn5sd5se5s-5si5sn5s-5sw5si5se5ss5sb5sa5sd5se5sn5s.5sd5se5 und auf unsrer Web-Seite: naturfreunde-in-wiesbaden.de

NEU: ab dem 2. Halbjahr 2019 sind unsere Natursportangebote auch auf der Homepage des Sportvereins der Naturfreunde zu finden.


Bürgerbeteiligung im Neoliberalismus -
das Ende der Politikverdrossenheit? (Arno Enzmann)

Wiesbaden 2030 - mit einem integrierten Stadtentwicklungskonzept will die Stadt ein informelles strategisches Steuerungskonzept für die künftige städtebauliche Entwicklung der Landeshauptstadt errichten. Das klingt alles unglaublich demokratisch und fortschrittlich, aber kann, blickt man auf die Rahmenbedingungen der Stadtgesellschaft, das ein echter mutiger Schritt nach vorne sein?

„Wie sieht dein Wiesbaden der Zukunft aus“ mit dieser Leitfrage kann sich der Bürger in einen moderierten Online-Dialog einbringen. Das Ziel: die Entstehung von Leitlinien der Stadtentwicklung der nächsten 15 – 20 Jahre. Stellt sich als erstes die Frage: Wer wird sich in diesen Dialog einbringen? Wer ist denn der Bürger, der hier gefragt ist? Werden die sich jetzt beteiligen, die sich bisher am Rande der Stadtgesellschaft angesiedelt fühlten? Was will der Taxifahrer mit Migrationshintergrund vom Schelmengraben? Was will die allein erziehende Mutter, die am Gräselberg wohnt? Deckt sich das mit den Wünschen des Villenbesitzers in Sonnenberg? Zunächst mal spricht überhaupt nichts gegen mehr Bürgerbeteiligung an der städtischen Zukunftsplanung. Im Gegenteil, hier müsste sehr viel mehr Beteiligung gewonnen werden. Aber schauen wir uns die Ergebnisse der bisherigen Bürgerbeteiligungen an.

Welche „Bürger“ haben sich an der Diskussion Energiewende – Klimaschutzplan für Wiesbaden – beteiligt? Welche „Bürger“ werden sich an der Kulturentwicklung, Förderung von Kultureinrichtungen z.Bsp. Museumsneubau beteiligen? Wieviel Bürgerbeteiligung ist an der Erschließung von bezahlbarem Wohnraum möglich? Was entscheidet der „Bürger“ zur Verkehrsplanung, zur Stadtbahn und weiteren Zukunftsprojekten. Machen wir uns nichts vor, die Rahmenbedingungen zu mehr Bürgerbeteiligung setzen die harten Wirtschaftsdaten und die aktuelle Tagespolitik. Oder glauben wir ernsthaft, man könne durch mehr Bürgerbeteiligung zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums jenseits von Grundstückspreisen und Baukosten Verbesserungen erzielen? Was nützen die besten Ideen, was nützt das Engagement der Bürger, wenn die wahren Grenzen durch Haushaltspolitik und notwendiges Kapital bestimmt werden.

An dieser Stelle müssen wir Ehrlichkeit von der Stadtpolitik einfordern. Bei allen Wünschen, die wir haben, müssen auch gleichrangig die Grenzen der Verwirklichung dargestellt werden. Dass sich Politiker davor fürchten, liegt auf der Hand. Wer möchte schon gerne die Spaßbremse geben. Darin liegt allerdings auch die Gefahr, dass sich in Bürgerbeteiligung kleinere Facheliten oder Interessengruppen tummeln, die in der Lage sind, ihre meist spezifischen Bedürfnisse zu artikulieren und auch zu bewerben. Die Mehrheit der Wiesbadener Bürger werden wir sicher nicht in diesem Spektrum wiederfinden. Wenn uns das WIR IN WIESBADEN ernst ist, muss mehr geleistet werden als bisher. Dann muss, auch wenn es schwierig ist, die Bürgerbeteiligung auf breitere Füße gestellt werden. Dazu ist die Verständigung auf gemeinsame Wertevorstellungen unentbehrlich. Wir müssen nach Wegen suchen, die die bisher abseits stehen, mit einzubeziehen. Wir sogenannten Bürger müssen aufhören bei jeder Gelegenheit Politikerschelte zu betreiben, wenn die eigene Vorstellung nicht erfüllt wird. Und wir müssen von unseren Politikern mehr Ehrlichkeit einfordern um objektiv zu erfahren, wie groß der Spielraum in den Einzelfragen bei realer Betrachtung ist.

Die Beteiligung an Wahlen ist die eine Form von Bürgerbeteiligung. Beteiligung an der Stadtentwicklung kann eine Chance für mehr Demokratie sein. Wir haben viel zu verlieren, nicht mehr und nicht weniger als die repräsentative Demokratie. Wir sollten sie neu denken.